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Die Kambodschanische Küche ist eine besonders feine Art der Speisenzubereitung, die vor allem auf der abgestimmten Zusammensetzung einfacher aber unverfälschter Lebensmittel beruht. Obwohl in der Khmer-Küche viele Einflüsse der indischen, chinesischen und thailändischen Küche zu finden sind, unterscheidet sie sich deutlich von diesen. Gegenüber der Thai-Küche zeichnet sich die Kambodschanische Küche durch ihre Milde aus, ohne die Würze zu vernachlässigen. Der große Unterschied zu der indischen Küche liegt in einer eindeutigeren Geschmacksgebung bei der Speisenzubereitung, die auf der Kombination von eher harmonierenden und weniger wettstreitenden Zutaten beruht. Von der chinesischen Küche unterscheiden sich die Speisen der Khmer durch eine fettarmere Zubereit-ung mit einer simplen aber charakteristischen und gefälligen Aromanote.
Den Meisterköchen der Khmer ist es gelungen, eine Haute Cuisine zu kreieren, die das Beste der kulturellen Einflüsse Südostasiens in sich vereint und trotzdem eine unverwechselbare kambodschanische Prägung hat.

Gewürzkunde

Ingwer
Ingwer ist das knollenartige Wurzelstück einer Staudenpflanze, die aus Südostasien stammt. Sie gehört zu den wichtigsten Gewürzen der kambodschanischen Küche. Die knollige Wurzel wird ungeschält, geschält, eingelegt oder als Pulver angeboten. Der Geschmack ist würzig-frisch bis scharf und zugleich leicht süßlich. Ingwer wird zum Würzen von Gebäck sowie asiatischen Gemüse- und Fleischgerichten verwendet. Aufgrund der entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung von Ingwer, greift die traditionelle asiatische Medizin bei der Behandlung von Magenverstimmungen, Übelkeit, Rheuma und Erkältungen auf die Wurzel der Ingwerstaude zurück. Im Restaurant "Angkor Wat" können Sie auch Ingwer-Tee genießen, der das allgemeine Wohlbefinden fördert und im Winter bei einer heranziehenden Erkältung innere Wärme schenkt.

Koriander
Koriander ist eine sehr alte Kulturpflanze, die in Indien und Südostasien beheimatet ist. Die Pflanze ist ein einjähriges Doldenblütengewächs, das bis zu 80 cm hoch werden kann. Wegen der äußerlichen Ähnlichkeit der Blätter mit denen der Petersilie wird das Koriandergrün bisweilen auch als “indische Petersilie“ oder “chinesische Petersilie“ beschrieben. In Mittelamerika wird das Kraut auch als “Cilantro” bezeichnet und die getrockneten Früchte werden „Korinder“ genannt. Es werden die reifen Früchte, sowohl die Blätter als auch die Wurzeln genutzt. Koriander schmeckt frisch, würzig und sehr eigentümlich - es ist nicht jedermans Geschmack. Das Kraut ist reich an Vitamin A und C, enthält aber auch Eisen und Kalzium. Die im Koriander enthaltenen ätherischen Öle haben eine appetianregende und verdauungsfördernde Wirkung.

Zitronengras
Das Zitronengras ist eine schilfähnliche Gewürzpflanze aus den Tropen Asiens mit langen, spitzen, überhängenden Blättern, die bis zu einem Meter lang werden können. Es werden nur die Pflanzenteile oberhalb der Wurzel verwendet. Die langen Blätter sind meist trocken und haben nicht mehr ausreichend ätherisches Öl - Citral. Citral ist für den kräftig säuerlichen, zitronenartigen Geruch verantwortlich. Es hat auch antibakterielle und medizinische Eigenschaften. Zitronengras passt bestens zu Meeresfrüchten, Fisch und Geflügel, ist aber auch in Gewürzmischungen, Tees und erfrischenden Getränken zu finden. Im Restaurant "Angkor Wat" können Sie herrlich aromatischen Zitronengras-Tee genießen, der Ihre Lebensgeister wecken wird.

Galanga
Galanga oder Galgant oder manchmal auch als Thai-Ingwer bezeichnet, ist in ganz Südostasien eine beliebte Gewürzpflanze. Sie gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und tatsächlich kommt das Aussehen dem des Ingwer sehr nahe. Die Pflanze bildet 1,50 m bis 2 m hohe Schilfblätter und einen dünnen Wurzelstock von bis zu 1 m Länge und ca. 2 cm Dicke aus. In der Küche wird allerdings nur die weissliche oder rotbraune Wurzel, oder genauer gesagt, das Rhizom, am besten frisch und in Scheiben geschnitten, verwendet. Die Galanga-Wurzel enthält etwa 1,5 % ätherisches Öl, welches ein apartes Aroma besitzt. Manche beschreiben dieses Aroma als leicht bitter oder “seifig” oder auch “medizinisch”. Der Geschmack ist scharf, jedoch milder als Ingwer. Dadurch gibt das Galanga-Rhizom den Gerichten der kambodschanischen Küche nicht nur die typische Würze, sondern es ist auch sehr gesundheitsfördernd, denn es ist appetitanregend, verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Ein Bissen der Galanga-Wurzel kann den Magenbitter ersetzen.

Kleine Wörterkunde

Say Ja Frühlingsrollen
Trey Jey Hue Tintenfisch
Njom Salat
Misur Glasnudeln
Moan Huhn
Troyong Chek Bananenblüten
Trey Fisch
Samlar Suppe
Don Kokosmilch
Slökkrey Zitronengras
Trapeang Bambus
Ban Kann Reispapierrollen
Sach Fleisch
Cha gebraten
Tea Ente
Taohu Tofu
Banlai Gemüse